23.10.2015

25 Jahre Geoinformationstechnologie bei RAG

Herne/Essen. Veränderungen an der Tagesoberfläche, Sicherung von untertägigen 
Hohlräumen – Themen, die auch im Nachbergbau eine bedeutende Rolle spielen 
und derer sich die RAG verantwortungsvoll annimmt. Dazu arbeitet die RAG  mit  Geoinformationstechnologie (GIS), auch in Zukunft ein wichtiger Baustein.

Das GIS bei RAG wird jetzt 25 Jahre jung.

Angefangen als System für Spezialisten hat sich das Geoinformationssystem (GIS) bei RAG innerhalb von 25 Jahren zu einer unverzichtbaren Komponente vieler Geschäftsprozesse entwickelt. Bergschadensbearbeitung, Liegenschaftsverwaltung, Risikomanagement, Altbergbau oder Monitoring der Tagesoberfläche für den aktiven Bergbau aber auch den Nachbergbau
sind ohne GIS nicht mehr denkbar.

Datenerfassung im Millimeter-Bereich mit hochpräzisen Sensoren auf Satelliten, Flugzeugen, Multikopter oder am Boden liefert die Grundlage für raumbezogene Analysen im Grenzbereich des technisch Machbaren.
Nur so lassen sich heute die behördlichen Auflagen und  Nebenbestimmungen erfüllen.

Umfangreiche Digitalisierungsarbeiten haben auch dazu geführt, dass die bergbaulichen Tätigkeiten der letzten 150 Jahre in den Revieren Ruhr, Saar und Ibbenbüren in Geoarchiven  und Katastern  digital dokumentiert sind und damit zur  Analyse und kartografischen Darstellung jederzeit und flexibel zur Verfügung stehen.

Zum runden Geburtstag trafen sich jetzt in der ehemaligen Kompressorenhalle im Unesco-Welterbe Zollverein in Essen Vertreter von Behörden, Verbänden, IT-Firmen und Universitäten. Gemeinsam mit Mitarbeitern der RAG feierte man nicht nur  zurückliegenden Erfolge – wie beispielweise den Gewinn verschiedener internationaler Awards und des RAG-Forschungspreises -, sondern diskutierte auch die zukünftigen Herausforderungen im Nachbergbau

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